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Die aus unserer Sicht wichtigsten Bedingungen für nachhaltige Textilien:

GOTS

global organic textile standard

GOTS

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und gleichzeitig die einzuhaltenden Sozialkriterien. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine unabhängige Zertifizierung der gesamten Textillieferkette.

Ziel des GOTS-Standards ist es, Anforderungen zu definieren, die eine nachhaltige Herstellung von Textilien gewährleisten, angefangen von der Gewinnung textiler Rohfasern über die umweltverträgliche und sozial verantwortliche Herstellung bis zur Kennzeichnung der Endprodukte. Letztlich soll dem Endverbraucher bei seiner Kaufentscheidung durch das GOTS-Label am Produkt Sicherheit gegeben werden. Textilverarbeiter und -hersteller sollen ihre ökologisch erzeugten Textilprodukte mit einer Zertifizierung anbieten können, die auf allen relevanten Märkten anerkannt wird.

Vor-Ort-Inspektionen und die Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben, Herstellern und Händlern werden von unabhängigen, speziell akkreditierten Prüfinstituten auf der Basis des GOTS-Überwachungssystems durchgeführt. Dies garantiert eine umfassende Sicherheit für GOTS-zertifizierte Textilien.

Mehr erfahren Sie unter https://www.global-standard.org/de

GOTS

faire partnerschaft auf augenhöhe

FAIRTRADE

Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Fairtrade steht für eine faire Partnerschaft auf Augenhöhe.

Rund 1,66 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Beschäftigte auf Plantagen aus 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade.

Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Produkte, bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Geschulte Auditoren prüfen die Einhaltung der Fairtrade-Standards.

Mehr erfahren Sie unter https://www.fairtrade-deutschland.de

kontrolliert biologische tierhaltung

KBT WOLLE

Grundsätzlich muss ein Textilprodukt mit der Kennzeichnung kbT (kontrolliert biologische Tierhaltung) aus mindestens 95 % Bio-Fasern bestehen. Bei der Herstellung müssen diese Bio-Fasern von den Kunstfasern klar getrennt behandelt werden. Chemische Zusätze werden vorher auf Gifte und biologische Abbaubarkeit geprüft.

KbT bedeutet eine artgerechte Tierhaltung, eine biologisch einwandfreie Fütterung ohne gentechnisch veränderte Futtermittel und ein Verzicht auf Mast und deren Hilfsmittel. Zudem dürfen keine Pestizide und Insektizide angewendet werden. Auch die Weiden, auf denen die Tiere grasen, dürfen nicht künstlich gedüngt sein.

Die Fortpflanzung der Tiere muss natürlich erfolgen und Eingriffe wie das Kupieren oder Mulesing sind verboten. Kupieren ist das operative Entfernen von Schwanzwirbeln oder das Kürzen von Schwanz, Ohren oder Schnäbeln. In anderen Fällen wurden auch schon Stimmbänder, Krallen oder Hörner entfernt. Bei dem sogenannten Mulesing wird bei Schafen die Haut um den Schwanz entfernt. Diese oft grausame Art wird vorwiegend in Australien bei den Merinoschafen angewandt. Dadurch sollen Fliegenmaden ferngehalten werden, denn diese nisten sich häufig in den Hautfalten der Schafe ein. Die Abkürzung kbT bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die hergestellte Wolle nicht von Schafen stammt, die mit unnatürlichen Eingriffen behandelt wurden.

GOTS

bio-siegel aus UK

SOIL ASSOCIATION

Das Organic Standard-Siegel ist ein Siegel der Soil Association, welche sich 1946 in Großbritannien gründete. Dieses Siegel ist eines der meist verbreiteten Bio-Siegel in UK. Produkte wie Lebensmittel, Textilien oder Kosmetik werden mit dem Zeichen zertifiziert. Die Richtlinien des Soil Association-Siegels orientieren sich stark an denen der EU für Bio-Produkte und sind teils sogar strenger angesetzt.

Für die Zertifizierung eines Produktes müssen je nach Produktgruppe verschiedene Kriterien erfüllt werden. So müssen beispielsweise mindestens
95 % der Inhaltsstoffe ökologisch erzeugt worden sein und es herrschen strikte Beschränkungen bei dem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden. Die Soil Association gibt weiterhin Standards für eine artgerechte Tierhaltung vor und untersagt den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen. Die Vergabe erfolgt durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle und die Einhaltung der Richtlinien wird jährlich überprüft.

Mehr erfahren Sie unter https://www.soilassociation.org

GOTS

schadstoffgeprüfte textilien

Standard 100 by OEKO-TEX

Unter der Markenbezeichnung Oeko-Tex vergibt die Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie Produktlabel und Betriebsstättenzertifizierungen. Dabei werden Produkte aller Verarbeitungsstufen entlang der textilen Wertschöpfungskette (Fasern, Garne, Gewebe, Leder, konfektionierte Endprodukte) auf gesundheitliche Unbedenklichkeit und Betriebsstätten auf sozial und umweltverträgliche Produktionsbedingungen geprüft. Kriterien und Schadstoffgrenzwerte der international einheitlichen Oeko-Tex-Standards werden regelmäßig aktualisiert und erweitert.

Der Standard 100 by Oeko-Tex ist das weltweit am weitesten verbreitete Kennzeichen für schadstoffgeprüfte Textilien.

Mehr erfahren Sie unter https://www.oeko-tex.com

GOTS

global recycled standard

GRS

Der GRS soll den Anforderungen von Unternehmen Rechnung tragen, die den Recyclinganteil ihrer (Fertig- und Zwischen-) Produkte überprüfen wollen sowie sicherstellen, dass die sozialen, ökologischen und chemischen Vorschriften in der Produktion erfüllt werden. Ziel des GRS ist die Definition von Anforderungen an eine korrekte Spezifikation von verwendeten Substanzen und Materialien sowie an korrekte Arbeitsbedingungen. Ferner sollen ökologische und chemische Risiken minimiert werden. Angesprochene Unternehmen sind in der Baumwollverarbeitung, Spinn-, Web-, Strick-, Färbe-, Druck- und Nähindustrie tätig.

Mehr erfahren Sie unter https://www.pcu-deutschland.de

BIONIC-FINISH

ökologische imprägnierung

BIONIC-FINISH®ECO

Die ökologische wasserabweisende Imprägnierung hat folgende Nutzen:
· Frei von fluorhaltigen Verbindungen
· Formaldehydfrei
· Hocheffektive Wasserabweisung
· Keine wesentliche Griffveränderung
· Resistente Effekte gegen Abrieb und Verschleiß
· Vernähbarkeitsverbessernd bei der Konfektion
· Hoher Tragekomfort bei Sport- und Outdoorjacken mit Membrantechnologie
· Keine Beeinflussung der Atmungsaktivität
· Effektiv bei Tumblertrocknung im Endgebrauch
· Kostengünstige Ausrüstungsalternative zur Fluorcarbonharz-Ausrüstung

Mehr erfahren Sie unter https://www.rudolf.de

ECO

ECO

FRIENDLY ENVIRONMENTALLY FRIENDLY COLOR

Beim Lederfärben kommt eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode zum Einsatz, die als pflanzliche Gerbung bezeichnet wird. Dabei wird das Leder durch pflanzliche Produkte wie Früchte, Blätter und Wurzeln sowie von Pulver aus Baumstämmen gegerbt. Die aus diesem Leder gefertigten Schuhe werden im Einklang mit den EU-Richtlinien (REACH) hergestellt und sind frei von schädlichen Chemikalien, Chrom und anderen Schwermetallen.

BCI BETTER COTTON INITIATIVE

anbau baumwolle

BETTER COTTON INITIATIVE

Die Better Cotton Initiative (BCI) besteht, um den Anbau von Baumwolle weltweit zu verbessern – hinsichtlich der Arbeitsbedingungen, der Umweltbelastung und der Zukunft des Wirtschaftssektors.
BCI bildet Landwirte darin aus, Wasser effizient zu nutzen, die Gesundheit der Böden und natürliche Lebensräume zu respektieren, schädliche Chemikalien zu reduzieren sowie das Wohlergehen und die Rechte der Arbeiter zu achten. Produkte mit diesem Label enthalten mindestens 50 % Baumwolle, die von Retailern oder Marken der Initiative stammt, die in BCI-Landwirte investieren.

Mehr erfahren Sie unter https://www.bettercotton.org